Deaf Havana kündigen mit „The Present Is A Foreign Land“ ihr sechstes Studioalbum an

Deaf Havana„The Present Is A Foreign Land“ ist ein ausgereiftes und vollendetes Werk mit zwölf Tracks, die komplett von den Brüdern James und Matty Veck-Gilodi in Eigenregie geschrieben und eingespielt wurden. Inhaltlich drehen sich die emotionalen Songs um Themen wie das Impostor-Syndrom, dem Überwinden schwieriger Lebenshindernisse und der Selbstfindung. Für die Produktion zeichnet Mike Horner (Hot Chip, Jess Glynne, YONAKA, u.a.) verantwortlich. Die erste Singleauskopplung heißt „Going Clear“, ein ehrlicher und verletzlicher Song, der einmal mehr James‘ unverwechselbare Stimme mit emotionalem Text vereint, der direkt aus dem Herzen zu Herzen geht. Neben dem neuen Album kann man sich auch auf Liveshows der Jungs in diesem Jahr freuen, u.a. beim Slam Dunk Festival im Sommer neben Alexisonfire, The Wonder Years und Meet Me At The Altar.

deafhavana.com

Das Album Deaf HavanaThe Present Is A Foreign Land“ (So Recordings) erscheint am 15.07.2022.

Placebo haben ihr achtes Studioalbum „Never Let Me Go“ angekündigt

PlaceboPlacebo sind zurück! Auf dem atemberaubenden „Never Let Me Go“ lassen Brian Molko und Stefan Olsdal ihr ganzes Können als Songwriter und Soundtüftler in eine Musik einfließen, die nicht nur ihren Appetit auf Selbstdarstellung befriedigt, sondern auch eine wütende Relevanz für unsere Zeit hat.

Aus der Pandemie heraus blicken Placebo auf eine Landschaft der Intoleranz, der Spaltung, der technischen Übersättigung und der drohenden Öko-Katastrophe. Dabei kommt das Talent des Duos, ein kolossales, herzzerreißendes Stück Musik zu erschaffen, mit voller Kraft zum Einsatz. „Never Let Me Go“ erwacht mit unbändiger Dringlichkeit zum Leben. Die ersten drei Tracks kommen mit der Energie einer Teenager-Punk-Combo daher. Aber es hat auch meisterlich vollendete Pop-Songs wie „Beautiful James“ zu bieten, eine mitreißende Hymne für nicht-heteronormative Beziehungen von einer Band, die sich erstmals 1996 mit „Nancy Boy“ inmitten der amorphen Britpop-Kultur für Vielfalt einsetzte, lange bevor die heutige offene, kämpferische Atmosphäre entstand. Nach dem rasanten Triple-Song-Hammer öffnet sich „Never Let Me Go“ mit vielen Stimmungen und Musikstile. In ihnen steckt eine Wut, die zwar nie polemisch ist, sich aber spürbar am Wahnsinn und den Ungerechtigkeiten des täglichen Lebens entzündet. Molko mag ein eigenwilliger Rockstar sein, wie es sie heute nicht mehr häufig gibt, aber wie jeder echte Künstler sieht er sich als Sprachrohr für die Gefühle der breiten Öffentlichkeit. Mitte der 1990er, als an nicht-binäre Ikonen noch nicht zu denken war, sprach er für all jene, die sich vom Britpop entfremdet fühlten, und kanalisierte Glam-Goth-Androgynie, Grunge-Sound und Pop-Verständnis zu einer alternativen Vision, die internationale Resonanz fand. Mit mehr als 13 Mio. verkaufter Alben, darunter fünf Top-10-Entries in den UK LP-Charts und fünf Top-5-Platzierungen hierzulande, haben Placebo eine Stimme, die weder ignoriert noch zum Schweigen gebracht werden kann. „Never Let Me Go“ ist Musik für Engagierte und Enttäuschte, für Schlaflose, Aktivisten und Trolle, die in Ruhe darüber nachdenken können. Es zeigt aber auch eine neue aufregende Stil- und Sound-Bandbreite der Band, ein weiteres „bestes Album, das sie je gemacht haben“, in einer langen Reihe. Hält man es einmal in der Hand, wird man es nicht mehr loslassen wollen.

www.placeboworld.co.uk

Das Album PlaceboNever Let Me Go“ (So Recordings) erscheint am 25.03.2022.